KfW - Wohnungsbauförderung

Hintergrundinformationen zur KfW und den Förderprogrammen

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) wurde am 16. Dezember 1948 gegründet. Ziel der KfW war es, den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg zu finanzieren. Die Mittel zur Gründung im Jahre 1948 stammten aus dem Europäischen Wiederaufbauprogramm (Marshallplan).

Die KfW Bankengruppe ist eine Anstalt öffentlichen Rechts. Vier Fünftel des Kapitals werden von der Bundesrepublik Deutschland gehalten. Ein Fünftel wird von den Bundesländern gehalten.

Heute stellt die KfW Bankengruppe eine Vielzahl von Förderprogrammen zu Verfügung. Über die KfW-Förderbank können Immobilienerwerber bzw. Immobilienbesitzer aus einer Vielzahl von Förderprogrammen wählen. Nachfolgend stellen wir die wichtigsten Programme kurz vor.

KfW-Wohneigentumsprogramm (Nr. 124, 134)
Mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm werden alle Privatpersonen gefördert, die ein Haus oder eine Eigentumswohnung bauen oder kaufen und diese selbst bewohnen. Aus diesem Programm können bis zu 30% der Gesamtkosten (max. 100.000 Euro) zu vergünstigten Zinskonditionen in Anspruch genommen werden.

Ökologisch Bauen (Nr. 144 oder 145)
Das Programm Ökologisch Bauen kann für Neubauvorhaben in Anspruch genommen werden, wenn besonders energiesparend gebaut wird und dadurch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Grundsätzlich werden in diesem Programm so genannte Passivhäuser und Energiesparhäuser gefördert. Ebenfalls wird bei einem Neubauvorhaben der Einbau einer Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien gefördert. Es werden maximal 50.000 Euro je Wohneinheit gefördert.

Wohnraum Modernisieren (Nr. 141 oder 143)
In diesem Programm werden Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden gefördert. Dabei ist es unerheblich, ob das Objekt selbst bewohnt wird oder fremd vermietet ist. Man kann zwischen einem Standard (max. 100.000 Euro je Wohneinheit) und einem Öko-Plus Programm (max. 50.000 Euro je Wohneinheit) wählen. Das Öko-Plus Programm wird mit besonders günstigen Kreditmitteln gefördert.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Nr. 130)
In diesem Programm werden umfangreiche CO2-Einsparmaßnahmen an selbst genutzten oder fremd vermieteten Wohngebäuden gefördert. Das Programm unterscheidet zwischen der Kategorie A (Neubau-Niveau nach EnEV oder 30% besser) und der Kategorie B (Maßnahmenpakte zur Minderung des CO2-Ausstoßes). Die Modernisierungsmaßnahmen müssen durch Fachfirmen durchgeführt werden. Die Zinskonditionen sind in diesem Programm besonders günstig. Es werden maximal 50.000 Euro je Wohneinheit gefördert.

Solarstrom Erzeugen (Nr. 140)
Dieses Programm richtet sich an alle Personen die eine Photovoltaik-Anlage zur Erzeugung von Solarstrom errichten, erweitern oder erwerben möchten. Die Förderung beträgt maximal 50.000 Euro je Vorhaben. Die Photovoltaik-Anlage muss die Bedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erfüllen.

Weiter Informationen zu den hier genannten Förderprogrammen erhalten Sie, wenn Sie unseren kostenlosen Baufinanzierungsvergleich anfordern oder unter www.KfW-Foerderbank.de.

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