Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Bauzeitzinsen?

Bauzeitzinsen fallen, wie das Wort schon sagt, während der Bauzeit eines Neubauvorhabens an. Da bei einem Neubauvorhaben der Kaufpreis in der Regel nach der Makler und Bauträgerverordnung bezahlt wird, wird das Darlehen in Teilbeträgen abgerufen. Mit der Auszahlung eines Teilbetrages fallen auf diesen die regulären Zinsen an. D.h. man muss jeden Monat neben seiner Mietzahlung auch schon Zinsen an die Bank bezahlen. Deshalb empfiehlt es sich bei jeder Neubaufinanzierung einen Puffer für die Bauzeitzinsen mit einzukalkulieren. Man kann auf diesen Puffer allerdings verzichten, wenn man parallel keine Mietzahlungen leisten muss oder über entsprechende finanzielle Mittel verfügt.


Was versteht man unter Bereitstellungszinsen?

Bereitstellungszinsen oder auch Bereitstellungsprovision fällt an, sobald das Darlehen von der Bank genehmigt wurde und die Kreditmittel dem Kreditnehmer zum Abruf bereitstehen. In der Regel liegen die Bereitstellungszinsen bei 0,25% pro Monat und werden auf den Teil des Darlehens berechnet, der noch nicht ausgezahlt bzw. abgerufen wurde. Bei den meisten Banken gilt automatisch eine bereitstellungsfreie Zeit von 3 bis 6 Monaten. Es können aber auch längere Zeiträume vereinbart werden.


Was versteht man unter Teileigentum?

Teileigentum wird gebildet, wenn ein Mehrfamilienhaus gebaut und in einzelnen Wohnungen an verschiedene Eigentümer verkauft wird. Damit jeder Eigentümer genau weiß, welcher Anteil am gesamten Objekt ihm gehört wird ein Aufteilungsplan erstellt. Im Aufteilungsplan werden dann sowohl die Flächen der einzelnen Eigentümer als auch der Eigentümergemeinschaft gekennzeichnet. Man unterschiedet dann zwischen Sondereigentum (= einzelner Eigentümer) und Gemeinschaftseigentum (= Eigentümergemeinschaft).


Was ist eine Auflassungsvormerkung?

Eine Auflassungsvormerkung sichert dem Käufer einer Immobilie den Übertragungsanspruch sobald der Kaufpreis vollständig bezahlt wurde. Die Auflassungsvormerkung wird in Abteilung II des Grundbuches eingetragen. Sobald der Kaufpreis bezahlt ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht und der Käufer wird als Eigentümer in der Abteilung I des Grundbuches eingetragen bzw. aufgelassen.


Was ist eine Löschungsbewilligung?

Ist eine Grundschuld in der Abteilung III des Grundbuches zur Sicherung eines Kreditgebers eingetragen, benötigt der Eigentümer eine Löschungsbewilligung, um die Grundschuld im Grundbuch zu löschen. Ein Kreditgeber ist verpflichtet dem Kreditnehmer die Löschungsbewilligung auszuhändigen sobald dieser seine Baufinanzierung vollständig zurückbezahlt hat.

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