Bausparlexikon

Fachbegriffe von A bis Z - kurz und verständlich erklärt

Abschlussgebühr

Wird ein Bausparvertrag abgeschlossen, so fällt bei Vertragsabschluss eine Bearbeitungebühr an. Man spricht hier von der sogenannten Abschlussgebühr. Die Abschlussgebühr wird in Abhängigkeit der Bausparssumme berechnet und dem Bausparkonto belastet. Sie wird dann mit den laufenden Einzahlungen verrechnet. Sobald die Abschlussgebühr bezahlt ist, gilt der Bausparvertrag als eingelöst. Bei den meisten Tarifen wird eine Abschlussgebühr in Höhe von 1% der Bausparsumme fällig.

Arbeitnehmersparzulage

Werden die vermögenswirksamen Leistungen auf einen Bausparvertrag angelegt, so kann die Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9% beantrag werden. Die Gewährung der  Arbeitnehmer-Sparzulage ist von der Höhe des zu versteuernden Einkommens abhängig. Liegt das zu versteuernde Einkommen eines alleinstehenden Bausparers unter 17.900 Euro (Verheiratete unter 35.800 €) wird die Arbeitnehmersparzulage durch das Finanzamt gewährt. (-> Bindungsfristen)

Bauspardarlehen

Sobald ein Bausparvertrag die Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt (Mindestguthaben und Bewertungszahl) kann durch den Bausparer das Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden. Das Bauspardarlehen ist zweckgebunden und darf nur für wohnwirtschaftliche Maßnahmen eingesetzt werden.
Unter wohnwirtschaftliche Maßnahmen fallen zum Beispiel der Kauf einer Wohnung, der Bau eines Hauses oder die Durchführung einer Renovierung an einem bestehenden Objekt.

Die Zinsen eines Bauspardarlehens sind in der Regel besonders attraktiv. Der Zinssatz ist während der kompletten Darlehensphase festgeschrieben. Der Bausparer kann jederzeit Sondertilgungen vornehmen und dadurch die Darlehenslaufzeit verkürzen.

Bausparsumme

Die Bausparsumme steht sich zusammen aus dem Bausparguthaben und dem Bauspardarlehen. Die Bausparsumme ist die Bezugsgröße für die Ermittlung der nachfolgenden Werte:

Auf Antrag kann die Bausparsummer jederzeit erhöht, verringert oder geteilt werden. Diese Flexibilität ist für den Bausparer besonders wichtig, um auf Veränderungen seiner persönlichen Planung reagieren zu können.

Bauspartarif

Um für jeden Bausparer die bestmögliche Lösung anbieten zu können, hat jede Bausparkasse in der Regel mehrer Tarifvarianten im Angebot. Die Tarife unterschieden sich häufig in folgenden Merkmalen: Guthabenverzinsung, Mindestguthaben, Darlehensverzinsung, Tilgungsbeiträge, Mindestbausparsumme und Mindestwartezeit.

Viele Bausparkassen unterteilen Ihre Tarife in folgende Segmente:

Bausparvorratsvertrag

In diesem Fall wird der Bausparvertrag von einer Bank oder einer Kommune abgeschlossen und durch diese angespart. Sobald dieser Bausparvertrag kurz vor der Zuteilung steht bzw. zugeteilt wurde, können Teile des Großvertrages an einzelnen Bausparer übertragen werden. Großer Vorteil: Der Bausparer erhält sofort das günstige Bauspardarlehen ohne selbst die oft langwierige Ansparung vornehmen zu müssen. In der Regel muss der Bausparer für die Übernahme des Bausparvertrages die Abschlussgebühr nachzahlen sowie eine geringe Kaufgebühr leisten.

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze für die Gewährung eines Bauspardarlehens liegt bei 80% des ermittelten Beleihungswertes. Diese Grenze ist im §7 des Bausparkassengesetzes geregelt. Nur wenn der Kreditnehmer entsprechende werthaltige Zusatzsicherheiten (Bsp.: Rückkaufswert einer Versicherung) beibringt, kann die Beleihungsgrenze auch über 80% liegen.

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